uThermal's Double BATTLECRUISER Cheese

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Hey,
ich würde gerne ein kurzes Feedback zu diesem Vorwort aus meinem autobiografischen Projekt haben. Es ist bewusst ziemlich reflektierend und nüchtern.
Mich interessiert vor allem, wie der Stil und die Wirkung rüberkommen.
Hier der Text:
Ich schreibe dieses Buch nicht, weil ich glaube, dass meine Geschichte außergewöhnlich ist. Ich schreibe es, weil ich merke, dass ich mich selbst verliere, wenn ich es nicht tue.
Es gibt keinen großen Knall, keine saubere Krise, keinen filmreifen Auslöser. Nur eine stetige, unsichtbare Erosion: Müdigkeit, Frust und das Gefühl, zu lange nur funktioniert zu haben. Die Motivation ist nicht plötzlich verschwunden; sie ist leise versickert, wie Wasser, das durch Risse im Beton rinnt.
Ich trage zu viel mit mir herum. Erinnerungen, Entscheidungen, Verletzungen, die nie richtig verarbeitet wurden. Manche davon sind alt, hart, festgefahren – wie Dreck unter den Nägeln, der sich in alle Ritzen gräbt. Alles liegt übereinander, ungeordnet und chaotisch.
Dieses Buch ist kein Manifest. Keine Abrechnung. Es ist der Versuch, mich selbst wieder zu spüren und mich zu erkennen, bevor ich vollständig in der Leere verschwinde.
Ich bin gut darin, zu analysieren und zu relativieren. Ich lese mein Leben oft wie den Bericht über einen Fremden – als ginge es gar nicht um mich. Ich will keine Wunder. Ich will nicht „geheilt“ werden, ich suche keine Erlösung.
Ich habe einfach keinen Bock mehr, mich selbst zu verarschen. Ich schaue hin. Auch wenn es wehtut. Auch wenn es peinlich ist. Ich will verstehen, wie dieser Panzer entstanden ist. Warum ich Nähe oft nicht aushalte, warum ich Brücken so schnell niederbrenne und warum Kontrolle für mich manchmal wichtiger ist als Liebe.
Ich will nicht sagen müssen: „Ich bin geheilt.“ Ich will sagen können: „Ich habe hingesehen. Ich habe es ausgehalten. Ich habe nicht weggeschaut.“
In diesem Hinschauen liegt eine seltsame Macht. Kein Triumph, kein Stolz. Nur Klarheit. Wenn ich diesen Text schreibe, bin ich nicht nur der Chronist meiner Geschichte – ich bin derjenige, der die Mechanik dahinter erkennt.
Kein Opfer, kein Held. Einfach jemand, der nüchtern hinschaut.
Danke :)
Hallo :) hat hier jemand Erfahrung mit BookTok und hätte Lust, eigenen Senf dazuzugeben?
Ich schreibe aktuell an einem Coming-of-Age-Roman, habe noch weitere Ideen in verschiedenen Stadien auf der Festplatte. Um meine Chancen auf Reichweite und Publikationserfolg zu erhöhen, bin ich grade am Überlegen, wie ich meinen TikTok-Kanal für Booktok wieder reaktiviere.
Ich frage mich gerade, was für Inhalte, in welchem Rhythmus und wie aufwändig sollte das gestaltet sein, damit meine Videos beim Publikum ankommen und ich das nicht zu meiner Haupttätigkeit mache – Ich arbeite Vollzeit und will ja eigentlich meinen Roman schreiben.
Das Problem: Ich bin mit TikTok kaum vertraut. Ich hab da zwar einen Account, den nutze ich aber nicht mehr.
Ich habe seit fast 10 Jahren einen noch immer ganz okay laufenden Deutsch-Nachhilfe-Kanal auf YouTube. Die letzten 1,5 Jahre hab ich wegen Vollzeitjob keine Zeit mehr gehabt, da etwas qualitativ sinnvolles zu veröffentlichen. Ich habe trotzdem noch mehrere Zehntausend Aufrufe im Monat.
Über den YT-Kanal hat mir TikTok vor etwa 2 Jahren einen Deal vorgeschlagen: wenn ich Videos mit Mindestlänge 1 Minute veröffentliche, dann bekomme ich für diese Videos eine Woche lang einen Boost in der Reichweite. Das hat soweit auch geklappt, erstes Video hatte direkt 80k Aufrufe (was ich so sehe für BookTok richtig krass). Die Videos waren alle recht erfolgreich, aber auch ziemliche Strohfeuer. Nach 24 Stunden sind die Aufrufzahlen eingebrochen.
Wollte das einfach mal als Diskussionsgrundlage hier reinstellen und freue mich auf Feedback aller Art, was euch dazu einfällt an eigenen Erfahrungen oder was ihr als User*innen gerne seht/mehr haben wollen würdet